Leiden Sie unter chronischer Migräne und schränken häufige Kopfschmerzen Ihren Alltag erheblich ein?
Die Behandlung mit Botox® (Botulinumtoxin Typ A) ist eine wissenschaftlich etablierte und seit 2011 in Deutschland zugelassene Therapie zur Vorbeugung chronischer Migräne. In unserer orthopädischen Praxis in München bieten wir die Behandlung nach dem international anerkannten PREEMPT-Schema an – dem weltweit etablierten Standard zur Botox-Therapie bei chronischer Migräne. Durch unsere langjährige Erfahrung mit Botulinumtoxin sowohl in der Schmerztherapie als auch in anderen medizinischen Anwendungsgebieten können wir die Behandlung individuell auf das Beschwerdebild unserer Patienten abstimmen.

Chronische Migräne betrifft etwa 1–2 % der Bevölkerung und gehört zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Einschränkungen im Berufs- und Privatleben.
Viele Betroffene leiden jahrelang unter starken Schmerzen, bevor sie erfahren, dass eine wirksame vorbeugende Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A (Botox®) möglich ist.
Wie wirkt Botox® (Botulinumtoxin Typ A) gegen Migräne?
Botox® ist der Handelsname für Botulinumtoxin Typ A.
Anders als bei der ästhetischen Faltenbehandlung wirkt Botox bei chronischer Migräne nicht hauptsächlich auf die Muskulatur, sondern beeinflusst die Schmerzweiterleitung im Nervensystem.
Heute geht man davon aus, dass Botulinumtoxin die Freisetzung verschiedener Schmerzbotenstoffe hemmt, unter anderem
Dadurch wird die Aktivierung des Schmerzsystems reduziert und Migräneattacken treten seltener in der Regel weniger intensiv auf.
Behandlung nach dem PREEMPT-Schema
Die Botox-Behandlung erfolgt nach dem international anerkannten PREEMPT-Protokoll (Phase III Research Evaluating Migraine Prophylaxis Therapy).
Dieses standardisierte Behandlungskonzept wurde in großen internationalen Studien entwickelt und bildet heute weltweit den Goldstandard für die Behandlung der chronischen Migräne mit Botulinumtoxin.
Dabei werden
Bei unzureichendem Therapieerfolg kann die Dosierung entsprechend der wissenschaftlichen Empfehlungen ("Follow the Pain") auf 195 Einheiten mit insgesamt bis zu 39 Injektionspunkten erweitert werden.
Die Injektionen erfolgen mit besonders feinen Nadeln und dauern nur wenige Minuten.
Wie wirksam ist Botox gegen chronische Migräne?
Die Wirksamkeit von Botox wurde in den internationalen PREEMPT-Studien eindeutig nachgewiesen.
Studien zeigen:
Rund 50–60 % der Patienten erreichen eine Verringerung der Kopfschmerztage um mindestens 50 %.
Der Behandlungserfolg nimmt häufig mit jeder weiteren Behandlung zu.
Eine endgültige Beurteilung erfolgt meist nach zwei bis drei Behandlungszyklen.
Unser Therapieziel ist nicht nur eine Verringerung der Migränetage, sondern auch eine deutliche Verbesserung Ihrer Lebensqualität sowie eine Reduktion des Verbrauchs von Triptanen und anderen Schmerzmedikamenten.
Für wen eignet sich eine Botox-Behandlung gegen Migräne?
Eine Behandlung kommt insbesondere infrage, wenn
Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliche persönliche Beratung und Untersuchung.
Botox oder CGRP-Antikörper – welche Therapie ist sinnvoll?
Neben Botox stehen heute auch moderne CGRP-Antikörper wie
zur Verfügung.
Diese Medikamente greifen ebenfalls gezielt in den Migränemechanismus ein.
Welche Therapie für Sie die bessere Wahl ist, hängt unter anderem ab von
Wir beraten Sie ausführlich über sämtliche verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten.
Wie läuft die Botox-Behandlung in unserer Praxis in München ab?
Nach einer ausführlichen Anamnese prüfen wir zunächst, ob die Voraussetzungen für eine Behandlung erfüllt sind. Sofern Sie noch nicht in neurologischer Behandlung waren veranlassen wir eine Vorstellung bei einem Neurologen, um die Diagnose einer chronischen Migräne zu sichern.
Anschließend erhalten Sie einen Behandlungstermin. Die Injektionen erfolgen nach dem PREEMPT-Schema an den standardisierten Injektionspunkten.
Die Behandlung selbst dauert meist nur 10 bis 15 Minuten. Eine Betäubung ist normalerweise nicht erforderlich. Bereits nach wenigen Tagen beginnt häufig die erste Wirkung.
Wie oft muss Botox gegen Migräne gespritzt werden?
Die Behandlung erfolgt üblicherweise alle zwölf Wochen.
Bei anhaltendem Behandlungserfolg kann später individuell entschieden werden,
Welche Nebenwirkungen kann Botox haben?
Botox gilt als sehr gut verträglich.
Gelegentlich treten auf:
leichte Schmerzen an den Einstichstellen
kleine Blutergüsse
kurzfristige Rötungen
vorübergehende Nackenverspannungen
leichte Kopfschmerzen in den ersten Tagen.
Selten kann es zu einer vorübergehenden Schwäche der Nackenmuskulatur oder zu einem leichten Herabsinken einer Augenbraue oder des Oberlids kommen.
Schwere Nebenwirkungen sind bei fachgerechter Durchführung äußerst selten.
Wann darf Botox nicht angewendet werden?
Eine Behandlung sollte unter anderem nicht erfolgen bei
Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten der Botox-Behandlung gegen chronische Migräne in der Regel vollständig, sofern
Bei einer episodischen Migräne besteht derzeit keine Zulassung für Botox. Eine Behandlung ist zwar im Einzelfall möglich (Off-Label-Use), die Kosten werden jedoch in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen.
Häufige Fragen zur Botox-Behandlung gegen Migräne
Wissenschaftliche Grundlagen
Botox gegen Migräne in München – Vereinbaren Sie einen Beratungstermin
Wenn Sie unter chronischer Migräne leiden und bisherige vorbeugende Therapien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, beraten wir Sie gerne persönlich zu den Möglichkeiten einer Behandlung mit Botox® (Botulinumtoxin Typ A).
In unserer Praxis in München erfolgt die Therapie nach den aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien und dem international etablierten PREEMPT-Schema, um Ihnen eine sichere und wirksame Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau anzubieten.